Team des Kinder und Jugendbüros Grosselfingen ist für die Aufgaben, gemeinsam mit dem Träger Kinderheim Haus Nazareth, gut gerüstet. Corona und die derzeitigen Lockerungen stellen ganz neue Herausforderungen dar

wo. Die Aufgaben des Kinder- und Jugendbüros mit der Schulsozialarbeit in Grosselfingen haben sich seit Mitte März stark verändert. Die Aufgaben sind aber nicht weniger geworden. Bei einem gemeinsamen Gespräch von Bürgermeister Franz Josef Möller, Kämmerer Dieter Noll, vom Kinderheim Haus Nazareth Udo Bartsch und Anika Weimann vom Kinder und Jugendbüro Grosselfingen wurden die bisherigen und die nächsten Vorgehensweisen in der vergangenen Woche besprochen. Gleich zu Beginn wurde klar das die Kooperation zwischen Bürgermeisteramt, dem Kinder- und Jugendbüro Grosselfingen mit dem Träger Kinderheim Haus Nazareth sehr gut funktioniert.

Während der gesamten Zusammenarbeit war allen Beteiligten ein guter Austausch sehr wichtig. Durch den Ausbruch der Corona Krise wurde dieser Austausch umso wichtiger. Das Kinder- und Jugendbüro und das Bürgermeisteramt standen zu jederzeit über das aktuelle Geschehen in regem Kontakt und setzten die jeweiligen Vorgaben des Landes in der Corona Verordnung gemeinsam um.
Das Kinder und Jugendbüro und das Kinderheim Haus Nazareth erfährt tolle Unterstützung durch die Gemeinde, Gemeindeverwaltung und der Schule. Das Kinder und Jugendbüro stellte in dieser schwierigen Zeit die Ansprechperson für Eltern, Kinder, Gemeinde, Vereine, allgemein für Personen des sozialen Lebens, dar. Im Zentrum standen und stehen die Beratung und Betreuung jeglicher Sorgen, Anliegen und Ängste. Das Team ist mental und konzeptionell sehr gut auf Krisen von Kindern und Jugendlichen, Eltern, evtl. auch Lehrer eingestellt und kann jederzeit reagieren. Ganz nach dem Motto „Nach der Krise, ist vor der Krise“ werden weiterhin schwierige Zeiten anstehen. Jederzeit wurde das Team vom Kinderheim Haus Nazareth unterstützt. Nachdem Mitte März Schulen und auch Jugendbüros geschlossen bleiben mussten, wurden neue Wege gefunden mit den Kindern / Jugendlichen, Eltern und Lehrern in Kontakt zu bleiben. So wurde ein Notfalltelefon eingerichtet. Diese Nummer wurde über einen Elternrundbrief, Verteilung eines Flyers mit Nummer und Sprechzeiten, ebenfalls erfolgte eine Information über die Presse und über das Nachrichtenplatt publiziert. Dieses Angebot wurde sehr gut angenommen. So nahmen Kinder / Jugendliche und Eltern über Telefon, E- Mail oder WhatsApp bei Fragen und Problemen Kontakt zum Team auf. Zusätzlich wurde ein Instagram-Profil angelegt worüber ebenfalls kommuniziert werden kann. Mit Hilfe der verschiedenen Medien wurde unter anderem eine Mund- und Nasenschutz Challenge durchgeführt. Ein Newsletter mit Ausmalbild, das ausgemalt zurückgesandt wurde, wurde sehr gut angenommen. An der Schule wurde ein Briefkasten der auch als Kummerkasten benutzt werden kann, angebracht. Während der ganzen Zeit stand das Team um Anika Weimann mit den FSJ lern und den beiden geringfügig Beschäftigten ständig in Kontakt mit der Gemeinde, der Rektorin der Schule und mit dem Lehrerkollegium.
Für die Zukunft wurden diverse neue Konzepte, wie bspw. Autogenes Training für Kinder, aber auch für Eltern, vorbereitet und bestehende Konzepte wie bspw. das Juniorhelferprogramm wurde angepasst und das Mentoren- Projekt erweitert.
Mit den Lockerungen ab 04. Mai 2020 veränderten sich die Aufgaben der Schulsozialarbeit und der offenen Kinder- und Jugendarbeit wieder ein wenig in Richtung Normalität. So wurde die Schulsozialarbeit an der Grundschule wieder voll aufgenommen. Es werden Schüler-, Eltern und Lehrergespräche als Einzel- aber auch als Gruppengespräche durchgeführt. Auch die Einzelfallhilfe und die Einzelbetreuung läuft wieder an. Immer im Vordergrund steht hierbei der regelmäßige Austausch mit der Rektorin und dem Kinderheim Haus Nazareth. Weiterhin ist der regelmäßige Kontakt mit der Gemeindeverwaltung wichtig für die gute Kooperation. Selbstverständlich werden bei allen Gesprächen die Hygienestandards eingehalten. Gerade für die Notbetreuung ist der enge Austausch mit der Schule wichtig um festzulegen welche Kinder in die Notgruppe aufgenommen werden. Bei der Notbetreuung kann die Früh-, Mittags- und Spätbetreuung gewährleistet werden. Auch die Kooperation mit dem Kindergarten läuft sehr gut. In wöchentlichen Teamsitzungen mit dem Referatsleiter werden die bisherigen Schritte besprochen und weitere Schritte geplant. Selbstverständlich ist das Notfalltelefon weiterhin verfügbar. In Zukunft werden weitere Challenges durchgeführt. Auch wurde eine Schnitzeljagd verteilt.
Ein großes Projekt ist die Planung für die Zukunft. So sind die Verantwortlichen bereits bei der Organisation für ein Pfingstprogramm für die Notfallgruppe und die Vorplanung für Ferienspiele in den Sommerferien.
 
Kindern, Jugendlichen und Eltern steht werktags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr unter der Telefon 0160 / 23 25 121 persönlich das Team zur Verfügung. Auch ist das Team per Whatsapp erreichbar oder per Mail unter kijubu.grosselfingen@haus-nazareth-sig.de .