Obst- und Gartenbauverein Grosselfingen besucht Bodensee-Wasserversorgung

Einen ereignisreichen
Jahresausflug erlebten die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins
Grosselfingen. Dieses Mal stand die Besichtigung der Bodensee-Wasserversorgung Sipplingen
und eine Schiffsfahrt auf dem Überlinger See auf dem Programm. Pünktlich um 8
Uhr starteten die 48 Teilnehmer am Rathaus Grosselfingen Richtung Bodensee. Schon
während der Busfahrt herrschte eine frohe und ausgelassene Stimmung, zumal auch
die Sonne sich immer wieder zeigte. Dort angekommen, gab es zur allgemeinen
Stärkung erstmal ein Brezel-Frühstück.

Um 11 Uhr begann dann die Besichtigung des Wasserwerkes auf dem Sipplinger Berg, dort ist die Anlage seit 1954 im Betrieb. „Probieren geht ja über Studieren“, deshalb erhielt jedes Mitglied gleich zu Beginn ein frisch aufbereitetes Glas Wasser überreicht. Danach folgte ein kurzer Informationsfilm über Entstehung und Technik der Anlage. Zwei Betreuerinnen führten die geteilte Gruppe schließlich durch das Wasserwerk und erklärten die genauen Abläufe. Für Viele war es der erste Besuch, und dementsprechend hoch waren die Erwartungen. Zum Schluss waren sich aber alle darüber einig, dass die Führung nicht nur interessant, sondern auch sehr lehrreich war. Da eine Besichtigung bekanntlich Hungergefühle auslöst, ging es danach direkt zum Mittagessen in den nahegelegenen Haldenhof. Hier konnten vor allem regionale Gerichte probiert und genossen werden. Durch die vorherige Reservierung ging das Mittagessen recht schnell voran, so dass noch rechtzeitig der Überlinger Hafen erreicht werden konnte. Um 15 Uhr stachen alle in See zu einer einstündigen Panoramafahrt. Diese war anfangs von lauter fröhlichen Gesichtern gekennzeichnet. Als an Land Sturmwarnleuchten aufblinkten und ein leichter Sturm aufkam, war es an Bord spürbar ruhiger. So manches Mitglied war dann doch froh wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Eine willkommene Abwechslung zur turbulenten Schifffahrt war die Gelegenheit sich in der Stadt
Überlingen noch auf eigene Faust umzusehen und zu bummeln. Dieses Angebot wurde von allen gerne angenommen und so hatte jedes Mitglied noch etwas Zeit für sich. Gegen 18 Uhr ging es dann wieder auf die Heimfahrt, die sich recht kurzweilig gestaltete. Ein Grund dafür waren sicherlich die vielen schönen Eindrücke, über die man sich während der Fahrt noch rege austauschte.